Willkommen

Sport begeistert, ist vielfältig, bringt Menschen über alle Grenzen hinweg zusammen und verbindet als Gemeinschaft. Mit etwa 27 Millionen Mitgliedschaften in rund 87.000 Sportvereinen ist er der größte zivilgesellschaftliche Akteur in der Bundesrepublik Deutschland und trägt damit besondere Verantwortung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Bewahrung demokratischer Werte.

Mit dem neu geschaffenen „Bundesprogramm gegen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit im Sport“ hat das Bundesinnenministerium erstmals ein speziell auf die Spezifika des Sports zugeschnittenes Förderprogramm auf Bundesebene geschaffen, das gezielt Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit bekämpft und die demokratisch-integrative Kraft des Sports stärkt.


Um Ihnen das Bundesprogramm vorzustellen, laden wir Sie herzlich ein zur Veranstaltung


„Sport mit starker Stimme! Impulse zum Bundesprogramm gegen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit im Sport“

27. Februar 2024
18.00–20.15 Uhr
Vertretung des Saarlandes beim Bund
In den Ministergärten 4, 10117 Berlin




Sie haben bis zum 20.02.2024 die Möglichkeit, sich für diese Veranstaltung anzumelden.

Anmeldung

Programm

Einlass

Bitte planen Sie ausreichend Zeit für die Akkreditierung ein und halten Sie ein Ausweisdokument bereit. Ihr Gepäck kann an der Garderobe abgegeben werden.

Grußworte

  • Juliane Seifert, Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern und für Heimat

  • Andrea Schumacher, Direktorin des Bundesinstituts für Sportwissenschaft

  • Benny Folkmann, 2. Vorsitzender der Deutschen Sportjugend

Verleihung des Vereinspreises „Sport mit Haltung“

Impulsvortrag „Strafraum Antisemitismus – Auswirkungen auf den organisierten Sport“

  • Alon Meyer, Präsident des jüdischen Turn- und Sportverbands MAKKABI Deutschland e. V.

Podiumsdiskussion zum Thema „Sport – Brennglas gesellschaftlicher (Fehl-)Entwicklungen?“

  • Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport des Saarlandes

  • Tina Nobis, Professorin für Sportsoziologie an der Bergischen Universität Wuppertal

  • Tuğba Tekkal, ehem. Profi-Fußballerin, Sozialunternehmerin und Menschenrechtsaktivistin

  • Ronny Blaschke, Sportjournalist und Autor

  • Robert Claus, Rechtsextremismusforscher

Get-together mit Einblick in aktuelle Forschungs- und Sportprojekte. Für Getränke und Verpflegung wird gesorgt.

Referierende

Ronny Blaschke

Sportjournalist und Autor

Ronny Blaschke studierte Sport- und Politikwissenschaft in Rostock. Als Journalist und Autor befasst er sich mit politischen Themen im Sport, vor allem für den Deutschlandfunk, die Süddeutsche Zeitung und die Frankfurter Rundschau. Sein aktuelles Buch: „Spielfeld der Herrenmenschen - Kolonialismus und Rassismus im Fußball.“ Für seine Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet. Foto: Sebastian Wells

Robert Claus

Autor der Studie „Rechtsextremismus im Sport“

Robert Claus hat Europäische Ethnologie und Gender Studies in Berlin, Buenos Aires und Istanbul studiert. Seither arbeitet er wissenschaftlich, journalistisch sowie beratend zu den Themenschwerpunkten Vielfalt und Antidiskriminierung, Rechtsextremismus, Gewalt und Prävention im Sport sowie seinen Fanszenen. Seit 2020 ist er in dem vom Bundesprogramm „Demokratie leben“ geförderten Modellprojekt „Vollkontakt – Demokratie und Kampfsport“ tätig. Foto: Rafael Heygster

Benny Folkmann

2. Vorsitzender der Deutschen Sportjugend (dsj)

Als Vorstandsmitglied der Deutschen Sportjugend (dsj) steht Benny Folkmann vor allem für einen Sport mit Courage, in dem die dsj gesellschaftliche Verantwortung übernimmt und u. a. die Themen Demokratiestärkung und Antidiskriminierung sowie Antirassismusarbeit und Bekämpfung von Rechtsextremismus im Sport bearbeitet. Er ist zudem Mitglied des DOSB-Menschenrechtsbeirat. Foto: FC Bayern München

Alon Meyer

Präsident MAKKABI Deutschland e.V.

Alon Meyer ist seit 2013 Präsident des jüdischen Dachsportverbands MAKKABI Deutschland e.V., seit 2007 ist er zudem Präsident des größten deutschen MAKKABI-Ortsvereins (TuS Makkabi Frankfurt e.V.). Ob als aktiver Sportler, Trainer, Schiedsrichter oder in diversen Funktionsämtern – bereits seit seiner Kindheit ist Herr Meyer bei Makkabi aktiv. Er ist Mitglied der Maccabi World Union Exekutive und engagiert sich in Frankfurt sowie beim Zentralrat der Juden in Deutschland aktiv im jüdischen Gemeindeleben. Foto: MAKKABI Deutschland e.V.

Tina Nobis

Professorin für Sportsoziologie

Prof.in Dr. Tina Nobis ist seit Oktober 2023 Professorin für Sportsoziologie an der Bergischen Universität Wuppertal. Sie forscht zu den Themen Belonging und Sport, Rassismus und Sport, Soziale Ungleichheiten und Sport sowie zu Demokratie- und Sozialkapitalfunktionen zivilgesellschaftlicher Vereinigungen und leitet u.a. ein vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft gefördertes Projekt über Rassismus im Spitzensport. Foto: Friederike von Heyden/Bergische Universität Wuppertal


Andrea Schumacher

Direktorin des Bundesinstituts für Sportwissenschaft

Andrea Schumacher leitet seit August 2022 als Direktorin das Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp). Zuvor war sie vier Jahre Vizepräsidentin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Die Juristin begann 1992 ihre Karriere im Bundesinnenministerium als Referentin und später Referatsleitung u.a. im Bereich Presse, Terrorismusbekämpfung sowie der Migrations-, Asyl- und Visapolitik, Kontrolle der Außengrenzen und Integration. Foto: BISp

Tuğba Tekkal

ehem. Profifußballerin und Menschenrechtsaktivistin

Die ehem. Profifußballerin und Menschenrechtsaktivistin Tuğba Tekkal gründete gemeinsam mit ihren Schwestern den Verein HÁWAR.help und die Bildungsinitiative German Dream, mit dem sie sich für Menschenrechte, Anti-Diskriminierung und Demokratie einsetzen. 2016 gründete Tuğba das Empowerment- und Sportprojekt SCORING GIRLS*, das die Teilhabe junger Frauen und Mädchen stärken soll, unabhängig von Herkunft, Religion oder sozioökonomischem Status. Foto: Paul Küster

Location

Vertretung des Saarlandes beim Bund

In den Ministergärten 4, Berlin
10117 Berlin