Herzlich willkommen!

Sport schafft Begegnung, fördert Gemeinschaft und verbindet Menschen unabhängig von Herkunft, Alter oder Lebensrealität. Als einer der größten zivilgesellschaftlichen Bereiche in Deutschland übernimmt er eine zentrale Rolle für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Vermittlung demokratischer Werte.

Um diese Potenziale gezielt zu stärken, fördert das Bundesprogramm gegen Extremismus und Menschenfeindlichkeit im Sport Initiativen, die sich für ein respektvolles Miteinander einsetzen und aktiv gegen Ausgrenzung sowie antidemokratische Tendenzen wirken.


Im Rahmen dessen laden wir Sie herzlich ein zur Veranstaltung


Sport mit starker Stimme!
Handlungsstrategien aus dem „Bundes-/Präventionsprogramm gegen Extremismus und Menschenfeindlichkeit im Sport"

am 19. und 20. Mai 2026
in der

Vertretung des Freistaates Sachsen beim Bund

Brüderstraße 11/12, 10178 Berlin

Programm

Einlass & Akkreditierung

Grußworte

  • Dr. Christiane Schenderlein, MdB, Staatsministerin für Sport und Ehrenamt

  • Benny Folkmann, Vorstandsmitglied der Deutschen Sportjugend (dsj)

  • Markus Franke, Bevollmächtigter des Freistaates Sachsen beim Bund

Impulsvortrag: „Haltung zeigen – Sport als starke Stimme der Demokratie"

  • Otto Addo, Fußballtrainer, ehemaliger Bundesliga-Profi und Initiator (Präsident) von „ROOTS – Against Racism in Sports“

Verleihung des Vereinspreises „Sport mit Haltung“

an Sportvereine mit vorbildlichem Engagement bei der Bekämpfung von Extremismus und Menschenfeindlichkeit im Sport

Podiumsdiskussion zum Thema „Vielfalt, Respekt, Fairness – Potenziale des Sports für eine stabile Demokratie“

  • Dr. Christiane Schenderlein, MdB, Staatsministerin für Sport und Ehrenamt

  • Prof. Dr. Ulrike Burrmann, Universitätsprofessorin und Leiterin der Abteilung Sportpädagogik an der Humboldt-Universität zu Berlin

  • Christian Kamp, Sportkorrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Berlin

  • Leo Köpp, Spitzensportler und Mitglied der Athletenkommission des DOSB

  • Elisa Lierhaus, Sportpsychologische Expertin (u.a. für ALBA BERLIN Basketballteam e.V. und 1. FC Union Berlin)

Get-together mit Einblick in aktuelle Forschungs- und Sportprojekte

Ende der Veranstaltung

Referierende Tag 1

Dr. Christiane Schenderlein

Staatsministerin für Sport und Ehrenamt

Dr. Christiane Schenderlein ist Mitglied des Deutschen Bundestages und Staatsministerin für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt. Die promovierte Politikwissenschaftlerin vertritt seit 2021 den Wahlkreis Nordsachsen im Deutschen Bundestag und war zuvor Abgeordnete im Sächsischen Landtag. Als Staatsministerin arbeitet sie unter anderem an einer Neuausrichtung der Spitzensportförderung und setzt sich für sicheren Sport sowie eine erfolgreiche deutsche Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland ein. Sie fördert ehrenamtliches Engagement in Deutschland und würdigt den Einsatz von Millionen Ehrenamtlichen, die zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen. Foto: Bundesregierung/Steffen Kugler

Benny Folkmann

Vorstandsmitglied der Deutschen Sportjugend (dsj)

Benny Folkmann ist seit 2000 ehrenamtliches Vorstandsmitglied der Deutschen Sportjugend. In seiner Funktion widmet er sich besonders den Themen internationale Jugendarbeit und Sport mit Courage. Er engagiert sich dabei seit vielen Jahren gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus und steht für eine klare demokratische und wertebasierte Haltung des Deutschen Sports. Seit 2022 ist er Mitglied des DOSB-Menschenrechtsbeirats. Beruflich ist er seit 2014 Geschäftsführer des FC Bayern München e.V. und verantwortet dort unter anderem als einer der Leiter die Initiative „Rot gegen Rassismus“. Foto: dsj

Otto Addo

Fußballtrainer, ehemaliger Bundesliga-Profi und Initiator (Präsident) von „ROOTS – Against Racism in Sports“

Otto Addo ist ehemaliger Bundesliga-Profi und Nationalspieler, als auch Nationaltrainer Ghanas. Nach seiner aktiven Karriere war er unter anderem im Trainerteam von Borussia Dortmund tätig und arbeitet beratend im internationalen Fußball. Als Mitgründer von ROOTS – Against Racism in Sports setzt er sich für rassismuskritische Bildungsarbeit, Empowerment von betroffenen Communities sowie strukturelle Veränderungen im Sport ein.

Prof. Dr. Ulrike Burrmann

Leiterin der Abteilung Sportpädagogik, HU Berlin

Prof. Dr. Ulrike Burrmann ist Universitätsprofessorin an der Humboldt-Universität zu Berlin und leitet die Abteilung Sportpädagogik sowie die Abteilung Integration, Sport und Fußball am Berliner Institut für Empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM). Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen unter anderem sportbezogene Sozialisation, bürgerschaftliches Engagement in Sportvereinen und die Rolle des Sports für gesellschaftliche Integration.

Christian Kamp

Sportkorrespondent (F.A.Z. Belin)

Christian Kamp ist Sportkorrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Berlin. Nach einem Studium der Germanistik, Journalistik und Politikwissenschaft sowie einem Volontariat bei der Deutschen Presse-Agentur ist er seit vielen Jahren im Sportjournalismus tätig. Seit 2007 gehört er zur Sportredaktion der F.A.Z. Seine Schwerpunkte liegen im Fußball und in der Sportpolitik. Foto: F.A.Z.-Foto / Lucas Bäuml

Elisa Lierhaus

Sportpsychologische Expertin (u.a. für ALBA BERLIN Basketballteam e.V. und 1. FC Union Berlin)

Elisa Lierhaus arbeitet als Sportpsychologin im Spitzensport bei Alba und Union Berlin und begleitet Athlet*innen und Teams in ihrer mentalen Entwicklung. Darüber hinaus ist sie als Trainerin im Bereich Antidiskriminierung tätig und engagiert sich für diskriminierungssensible und reflektierte Strukturen im Sport. Sie ist ebenfalls Mitglied im ROOTS-Netzwerk.

Leo Köpp

Spitzensportler und Mitglied der Athletenkommission des DOSB

Leo Köpp ist zweifacher Olympiateilnehmer (Tokio 2021, Paris 2024) und gehört zur Weltelite im Gehen.
Er gewann zahlreiche Medaillen bei Deutschen Meisterschaften und startete vielfach für die Nationalmannschaft. Der Jurist und Rechtsdoktorand engagiert sich sportpolitisch als Präsidiumsmitglied von Athleten Deutschland, in der DOSB-Athletenkommission und im Menschenrechtsbeirat – für Athletenrechte, Integrität und ein faires Sportsystem.

Referierende Tag 2

Prof. Dr. Christopher Heim

Prof. Dr. Christopher Heim leitet den Arbeitsbereich Sportpädagogik/-didaktik an der Goethe-Universität Frankfurt. Seine Schwerpunkte liegen in Bildungswirkungen des (Schul)Sports, der Entwicklung motorischer Basiskompetenzen sowie (Anti-)Diskriminierung im Sport. Er ist Vorsitzender des Fakultätentags Sportwissenschaft und Mitglied im Landesausschuss Schule, Bildung und Personalentwicklung des LSB Hessen. Foto: Goethe-Universität Frankfurt

Dr. Lasse Müller

Dr. Lasse Müller ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sportwissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt. In Forschung und Lehre befasst er sich mit Facetten von (Anti-)Diskriminierung im Sport. Er promovierte zum Thema „Antisemitismus im Fußball – Prävalenz und Handlungsstrategien aus Betroffenen- und Organisationsperspektive“ und ist Mitglied im Menschenrechtsbeirat des DOSB. Foto: Makkabi Deutschland

Prof. Dr. Ilse Hartmann-Tews

Prof.‘in Dr. Ilse Hartmann-Tews ist Soziologin und war bis 2022 Leiterin des Instituts für Soziologie und Genderforschung an der Deutschen Sporthochschule Köln. Schwerpunkt ihrer wissenschaftlichen Arbeiten ist Soziale Ungleichheit im Sport, insbesondere Forschung zu Rassismus im Spitzensport, zur Situation von Sportlerinnen und LSBTIQ+ Personen im Sport sowie zu interpersonaler Gewalt im Sport. Sie ist aktuell auch Vorstandsprecherin von Safe Sport e.V.

Kontakt: i.hartmann-tews@dshs-koeln.de

Maike Dernbach

Maike Dernbach ist Doktorandin am Institut für Soziologie und Genderforschung der Deutschen Sporthochschule Köln. Die studierte Sportwissenschaftlerin forscht insbesondere zu Rassismus sowie sexueller und geschlechtlicher Vielfalt. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin im Drittmittelprojekt „Rassismus im Spitzensport“, das als Verbundprojekt zwischen der Deutschen Sporthochschule Köln und der bergischen Universität Wuppertal durchgeführt wurde.

Kontakt: m.dernbach@dshs-koeln.de

Prof. Dr. Christian Gaum

Prof. Dr. Christian Gaum ist Sportpädagoge an der Ruhr-Universität Bochum. Seine Forschung fokussiert Demokratiebildung und Wertevermittlung im Sport. Ein besonderer Akzent liegt diesbezüglich auf dem Vereinssport. Dabei verbindet er empirische Analysen mit praxisnahen Transferformaten und arbeitet eng mit Akteur*innen des organisierten Sports zusammen.

Dr. Annika Steinmann

Dr. Annika Steinmann arbeitet als Sportpädagogin an der Deutschen Sporthochschule Köln. In Forschung und Lehre richtet sie ihren Fokus auf Bildungsprozesse innerhalb und außerhalb des organisierten Sports. Dabei greift sie auf qualitativ-empirische Methoden zurück, um praxisnahe Zugänge zu erarbeiten, etwa in der Doping-/Enhancementprävention, der Demokratiebildung in Sportvereinen sowie in der Zusammenarbeit zwischen Trainer*innen und Physiotherapeut*innen im Spitzensport.

PD Dr. Enrico Michelini

PD Dr. Enrico Michelini (Universität Osnabrück) leitete 2024 das BISp-Projekt „Extremismusprävention im organisierten Sport“ im Rahmen des Bundesprogramms gegen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit im Sport. In Kooperation mit dem Forschungsinstitut Syspons ist er an der Evaluation von „Integration durch Sport“ (DOSB/BAMF) sowie am dsj-Projekt zum kroatischen Rechtsextremismus im Sport beteiligt.

Location

Vertretung des Freistaates Sachsen beim Bund

Brüderstraße 11/12
10178 Berlin

Support

Bei Fragen zur Anmeldung oder zur Veranstaltung wenden Sie sich bitte an das beauftragte Organisationsbüro der Agentur familie redlich, das Sie werktags von 9.00 bis 18.00 Uhr erreichen können.